Der Befreiungsweg

Wichtige Eigenschaften für einen spirituellen Schüler

Wichtige Eigenschaften für einen spirituellen Schüler

Wichtige Eigenschaften für einen spirituellen Schüler

Shirdi Sai Baba auf dem Stein sitzend, Foto: Urheber unbekannt, erstellt: vor 1918 date / Wikipedia. org

Aussagen von Shridi Sai Baba und Sathya Sai Baba

Aus dem Buch „Peddabottu“: Aussagen von Shirdi Sai Baba

Ich habe keinen besonderen Wohnsitz und Namen. Ich werde auf jeden Namen antworten, den ihr mir gebt. Ich werde überall dort sein, wo man mich ruft. Unter Kindern bin ich ein Kind, unter Frauen eine Frau. Wenn ich alleine bin, bin ich Gott.

Opfert mir eure Seele, eure Leiden, euren unüberwindbaren Kummer, alles  was euch betrübt, alle Hindernisse, denen ihr begegnet. Nehmt mich in der Form und im Formlosen wahr.

Vermeidet es, andere ändern zu wollen. Menschen lassen sich nicht durch Worte, sondern durch ein Vorbild beeinflussen. Menschen verändern sich mit dem Willen Gottes und nur zum angemessenen Zeitpunkt. Es genügt, wenn ihr euch selbst in ideale Menschen verwandelt.

Gott hat euch diesen Körper geschenkt, um anderen zu dienen. Bis ihr lernt, Gott zu schauen, solltet ihr euren Mitmenschen dienen und nicht den Mut verlieren. Euer Dienst am Nächsten verwandelt sich in  eine Puja. Der Gott, dem ihr huldigen wollt, wohnt eurem Herzen inne, während ihr euren Beschäftigungen nachgeht. Es ist unwesentlich, ob andere sehen, was ihr tut. Von Bedeutung ist, dass der allgegenwärtige Gott alle eure Handlungen und Gefühle kennt.

Anderen Schwierigkeiten zu bereiten, ist eine große Sünde, andere glücklich zu machen, ist ein großer Verdienst. Die Sünde zu fürchten und Gott zu lieben sind unabdingbar für die Weiterentwicklung des Menschen. Man sollte niemanden missbrauchen, beleidigen, keinen verspotten, sondern mit allen liebevoll, aufmerksam und liebenswürdig verkehren.

Wichtig ist nicht, was ihr tut, sondern wie ihr es tut. Wichtig ist nicht, wer ihr seid, sondern euer Benehmen. Habt Vertrauen, dass ich euch überall beschütze. Ihr seid ein Teil von mir und werdet es immer bleiben. Selbst wenn ihr mich verlasst – ich werde euch niemals verlassen, ihr werdet mir niemals entkommen.

Freude ist der Abschnitt zwischen einem Leiden und dem nächsten. Schmerz ist der Abschnitt zwischen einer Freude und der nächsten.

Sucht die ewige Glückseligkeit nicht in der äußeren Welt, sondern in euch selbst. Gebt euch der Wahrheit hin, die in eurem Selbst lebt. Geht in das Zentrum, wo Friede herrscht.

Entwickelt keine Anhaftung an euren kurzlebigen Körper. Benutzt diesen Körper als ein Werkzeug. Sobald er sich wieder in seine fünf Grundstoffe aufgelöst hat, gibt es ihn nicht mehr. Ihr seid nicht euer Körper. Der Körper sollte euch zu Diensten stehen und nicht ihr dem Körper.

Jede Schwierigkeit und Beleidigung, die ihr anderen zufügt, erreicht auch Gott. Weniger sprechen lässt den Geist zur Ruhe kommen, während viel Gerede ihm schadet.

Die Wissenschaft befördert Menschen mit einer Maschine ins Weltall. Spiritualität lässt euch mittels eines (Guru-)Mantras in euer eigenes Herz gelangen.

Überlasst mir die Verantwortung für euer Leben und euren Tod. Ich habe euch diesen Körper gegeben, damit ihr mit ihm über den Ozean der Illusion segeln könnt. Seine Aufgabe ist erfüllt, wenn ihr erkennt, dass wir beide eins sind. Aber bis ich diese Entscheidung treffe, solltet ihr auf ihn aufpassen.

Es gibt nur  e i n e n  Gott. Er ist allgegenwärtig, allwissend und allmächtig.

Tut eure Pflicht, dient der Menschheit, betet zu Gott und meditiert über Ihn, und alle eure Handlungen werden zur Gottesverehrung.

Ihr müsst zwei Eigenschaften haben: Liebe und Barmherzigkeit. Wenn euer Herz zum Wohnsitz dieser Qualitäten wird, dann verwandelt es sich zu einem Garten, wo Unkraut wie Neid oder Hass niemals gedeihen kann. Es ist eure Pflicht, alle Mitmenschen als eure Mitreisenden zu lieben.

Es gibt Eigenschaften, die für einen spirituellen Schüler unerlässlich sind. Die erste ist Disziplin, die zweite Uneigennützigkeit, die dritte Schlichtheit, die vierte Reinheit des Herzens. Danach kommt das Opfer – unserer unehrenhaften Gedanken und unserer Wünsche.

Der Mensch sollte seine Zeit nicht mit wertlosen und albernen Dingen vergeuden, sondern nach seinem wahren Selbst – der Göttlichkeit – suchen. Vergeudete Zeit ist vergeudetes Leben.

Der Mensch hat die Pflicht, Gott zu erkennen, bevor er diese Welt verlässt. Ihr müsst euch bewusst werden, dass Gott allen Seelen innewohnt und entsprechend leben – ihr müsst Ihn in allen Geschöpfen verehren.

Wie befriedigt man Hunger? Mit Essen. Auf die gleiche Weise werden Schwierigkeiten und Probleme durch Rechtschaffenheit behoben.

In dem Maße, in dem ihr die Fehler anderer sucht, in dem Maße entfernt ihr euch von Gott.

Wenn ihr auf dem Pfad der Wahrheit wandelt, wird Gottes Gnade auf euch herabkommen und Schwierigkeiten und Leid in vollkommenen Frieden verwandeln.

Die Zeit ist heilig und von größtem Wert. Vergeudet keine Sekunde davon. Bekämpft eure Trägheit, und wendet euch nützlichen Dingen zu.

Vergesst den Kummer, den andere euch zugefügt haben. Andererseits, erwartet keine Belohnung für die Hilfe, die ihr anderen habt zukommen lassen.

Anhaftung führt zu Leid – loslassen zu Glück.

Der Mensch ist von Natur aus nicht dazu bestimmt, sich in Traurigkeit, Ruhelosigkeit und Schwierigkeiten zu verheddern. Seine wahre Bestimmung ist Glückseligkeit. Der Grund für seine Schwierigkeiten ist sein Wunsch nach irdischen Gütern.

Wer in Gottes Gnade steht, dem können keine Planeten schaden. Aber das erfordert selbstloses Dienen.

Anstatt bei anderen nach Fehlern zu suchen und sie zu bemängeln, solltet ihr in euch hineinschauen und dort nach Fehlern suchen. Die Fehler der anderen sind lediglich eine Widerspiegelung eurer eigenen.

Das Beste, was ihr tun könnt, ist euren Körper in den Dienst anderer zu stellen, ohne Lohn zu erwarten.

Habgier führt zu Kummer. Es gibt kein größeres Glück als Zufriedenheit.

Bringt mir alle eure Leiden, Schwierigkeiten und Schmerzen, und nehmt von mir Freude, Hoffnung und Vertrauen entgegen.

Aus dem Buch: „Erkennt euer SELBST“: Aussagen von Sathya Sai Baba

Sai Baba im Garten

Sathya Sai Baba

Gott ist formlos und eigenschaftslos. Es sind die Devotees, die Gott Namen, Formen und Eigenschaften zuschreiben und dann zufrieden sind. Alle Namen und Formen sind flüchtig und unwahr. Die einzige und ewige Form Gottes ist der Atman. Alles in der Welt mag sich verändern, aber der Atman wird niemals eine Veränderung erfahren. Das gesamte Universum ist im Atman enthalten. Dies wird auch Göttliches Bewusstsein oder Aham oder Brahman genannt. Die Menschen missverstehen diese ewige Wahrheit und schreiben ihr verschiedene Namen und Formen zu.

Wenn der formlose Gott eine Form annimmt, ist es für die Menschen natürlich, über diese Form zu meditieren und sie anzubeten. Wenn sie das tun, gibt es den Menschen große Zufriedenheit und sie erfahren Glückseligkeit dabei. Es ist in Ordnung, solange diese Form verbleibt. Wenn aber diese göttliche Form erst einmal aufhört zu existieren – was werdet ihr tun? Das Glück und die Glückseligkeit, die aus der Verehrung einer bestimmten Form Gottes entstehen, sind nur aus eurer Illusion geboren. Die physischen Hüllen dauern eine bestimmte Zeitspanne an und hören dann auf zu existieren. Später nimmt das Göttliche andere Formen an. Ihr verehrt diesen Körper und bezieht große Zufriedenheit und Glückseligkeit daraus. Aber nach einiger Zeit könnte dieser Körper verschwinden, wie die früheren Avatare. Ihr solltet dann nicht traurig sein. Wenn der göttliche Atman, der in diesem Körper inkarniert ist, seinen ewigen Wohnsitz erreicht, ist das eine freudige Angelegenheit, keine traurige. Ihr solltet deshalb niemals den physischen Körper für dauerhaft halten. Die Körper erscheinen entsprechend der Zeit und den Umständen. Wenn die vorgeschriebene Zeit abgelaufen ist, verschwinden sie einfach. Sogar die durch den physischen Körper gemachten Erfahrungen verschwinden.

Verkörperungen der Liebe!
Meditiert immer über den göttlichen Namen. Diese Meditation sollte mit Liebe zu Gott geschehen. Ohne Liebe wird eure Meditation nicht das gewünschte Ergebnis erreichen. Eure Liebe zu Gott sollte Tag und Nacht kontinuierlich sein. Es kann geschehen, dass, wenn ihr zu Gott um die Erfüllung eines Wunsches betet und die Dinge entgegengesetzt verlaufen, ihr wütend werdet und Hass auf Ihn entwickelt. Aber das hat nichts mit Spiritualität zu tun. Eure innewohnende Natur und Liebe zu Gott sollte niemals einen Wandel erfahren. Ihr solltet damit fortfahren, euch an den göttlichen Namen zu binden. Das ist wirkliche Meditation. Ein anderer Aspekt, bei dem ihr sehr achtsam sein müsst, ist euer Reden. Zu viel reden ist sehr schlecht. Ergeht euch nicht in übermäßigem Reden. Versucht, eure Natur zum Besseren zu verändern. Bewahrt so weit wie möglich Schweigen und seid still. Sprecht nur so viel wie nötig ist.

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