Der Befreiungsweg

Veden

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Veden

Ausschnitt aus den Veden. Foto: Urheber unbekannt / wikipedia.org

Die ältesten Texte der Menschheit:

Spirituelles Wissen für den Kosmos

Die Vedischen Schriften oder Veden umfassen die Gesamtheit der ältesten Texte, die der Menschheit überliefert sind. Man kann sie als Betriebsanleitung für ein erfülltes Leben lesen, die Gott Seinen Kindern mit auf den Weg gegeben hat.

Alle Religionen basieren letztlich auf den in ihnen beschriebenen Wahrheiten, Richtlinien und Werten.

Inhalt

Foto: unknown / wikipedia.org

In den Veden findet sich das gesamte spirituelle Wissen über den Kosmos. In ihnen werden die drei Aspekte Handlung, Verehrung und Wissen dargestellt. Sie enthalten Hymnen und heilige Mantren (zeremonielle Formeln) für die Gottesdienste.

Durch die richtige Rezitation der Mantren wird das Gleichgewicht der kosmischen Prozesse hergestellt und erhalten. So können Frieden und Glück erlangt werden. Die Hymnen der Veden sind nicht nur Worte und Formeln, sondern Ausdruck von Nadha Brahman, Gott in der Form von Klang. Die Veden sind sehr mächtig: Selbst durch das bloße Lauschen der Rezitation der Mantren wird das Gemüt gereinigt und auf eine höhere Bewusstseinsebene gehoben.

Die Veden betonen, dass Gott die Grundlage von allem ist. Sie wurden dem Menschen gegeben, damit er erkennen kann, dass er von Gott kommt und sein unsterblicher innerer Kern, die Seele, ein Funke des göttlichen Bewusstseins ist.

Aufbau

Die Sprache der Veden ist das Sanskrit. Ursprünglich wurden sie mündlich in Form von Gesängen weiter gegeben. Vor ca. 5000 Jahren hat der Weise und Seher Vyasa sie aufgeschrieben und dabei in vier Teile gegliedert:

  1. den Rigveda, der 1028 Hymnen umfasst. Diese Hymnen werden bei Gottesdiensten in Indien von Priestern rezitiert, um die Götter einzuladen.
  2. den Samaveda, der Lieder enthält, mit denen die Opferzeremonien (v.a. Feuerzeremonien) begleitet werden. Es sind überwiegend Hymnen aus dem Rigveda, aber anders angeordnet und mit besonderen Melodien versehen, die zum Teil komplexe Muster aufweisen.
  3. den Yajurveda, der Opfersprüche enthält, die der ausführende Priester zum Beispiel bei der Puja, einem Reinigungsritual, rezitiert.
  4. den Atharvaveda, in dem sich Formeln für die Gesundheit des Körpers und die Sicherheit der Gemeinschaft finden.
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