Der Befreiungsweg

Sommersegen: Wie man Schwierigkeiten begegnet

Sommersegen: Wie man Schwierigkeiten begegnet

Sommersegen: Wie man Schwierigkeiten begegnet

Foto: Göttlicher Segen – Bilder von Sai Baba, mit Amrith überströmt


Der Lehrer achtet den Schüler um seines Dienstes Willen

In den alten Schulen (gurukula), wo sich Schüler um einen Weisen scharten, war das Verhältnis so eng wie zwischen Eltern und Kindern. Der Schüler war stets um das Wohl des Meisters besorgt. Der Lehrer achtete den Schüler um seines Dienstes willen und gab verborgenes Wissen von höchstem Wert an ihn weiter. Arjuna diente seinem Lehrer Drona aufmerksam und gewann seine Zuneigung. Drona liebte Arjuna mehr als seinen Sohn und pflegte diesen unter irgendeinem Vorwand wegzuschicken, um Arjuna dann in bestimmte Geheimnisse des Lebens einzuweihen.

Damit der Guru bereit ist, dem Schüler seine Weisheiten mitzuteilen, muss der Schüler zuerst seine Gunst erwerben. Nur wenn euer Guru mit euch zufrieden ist, wird er mystisches Wissen von höchstem Wert an euch weiter geben. Wenn ihr euren Guru nicht zufrieden stellt, ist das deshalb für euch ein ungeheurer Verlust. (Auszug aus „Sommersegen in Brindavan 1“ (1972 – S. 161), Sathya Sai Baba)

 

Was immer während eures Lebenslaufes geschehen mag – ihr müsst es als Gottes Gabe ansehen.

Leid und Freude sind miteinander verwoben. Niemand kann sie voneinander trennen. Ihr könnt nirgendwo absolutes Glück finden. Das Durchleben harter Zeiten bringt die Frucht der Freude. Woher erhaltet ihr Glück? Wenn ihr eine schwierige Periode überwunden habt, dann seid ihr erfolgreich und glücklich.
(Auszug aus der Ansprache Sathya Sai Babas am 01.01.1998)

 

Wo immer man nach Gott sucht, findet man Gott.

In der Welt sehen wir viele traurige Ereignisse. Die Schwierigkeiten dauern niemals an, sie währen eine Zeit lang und darauf folgt eine Periode des Glücks. Wenn ihr durch solche Erfahrungen geht, vermehren sich die Süße und die Freude des Lebens. Wenn ihr Zuckerrohr kaut, könnt ihr die Süße genießen. Je mehr ihr Gold erhitzt, desto strahlender wird es. Deshalb kommt das im Menschen verborgene, innewohnende Göttliche erst dann zum Erblühen, wenn ihr Schwierigkeiten und Mühen durchlaufen habt.
(Auszug aus der Ansprache Sathya Sai Babas am 01.01.1998)

 

Krishnas Trost für die Pandavas

Das menschliche Leben, das wir wahrnehmen, ist voller Härten, Schwierigkeiten und aller Arten von Leid. Ohne Herausforderungen und Schwierigkeiten kann der Mensch im Leben keinen erhabenen Zustand erreichen. Der Einzelne wie auch die Nationen haben viele Probleme. Wir sollten verstehen, dass Freude ein Abschnitt zwischen zwei Schmerzen ist. Tatsächlich sind Schwierigkeiten die Stufen, die uns auf eine höhere Ebene bringen. Erst nachdem wir Schwierigkeiten durchgemacht haben, erhalten wir das Ergebnis. Sogar ein selbstverwirklichter Mensch erreicht diesen Zustand erst, nachdem er viele Schwierigkeiten überstanden hat. Welchen Nutzen hat ein ungeschliffener Diamant? Wie rein Gold auch sein mag – es muss ins Feuer gegeben und gehämmert werden, damit ein Schmuckstück daraus entsteht. Ertragt alle Schwierigkeiten in der Einstellung, sie seien Stufen, um euch auf eine höhere Ebene zu bringen. Nur so werdet  ihr Frieden und Glück erfahren. Wenn ihr ständig über eure Schwierigkeiten nachgrübelt, werden sie zunehmen. Wenn Schwierigkeiten aufkommen, dann betrachtet sie nicht als Probleme.

Die Pandavas lebten 12 Jahre im Exil im Wald, danach lebten sie ein Jahr lang inkognito. Krishna hatte Mitgefühl mit ihnen und erkundigte sich ständig nach ihrem Wohlergehen. Natürlich wusste Er, wie ihr Leben aussah; Er wusste alles. Das alles geschah, um sie auf eine höhere spirituelle Ebene zu erheben. Einmal ging Dharmaraja mit Krishna spazieren, nachdem er seine Brüder aufgefordert hatte, zurückzubleiben (damal war es Sitte, dass die jüngeren Brüder dem älteren gehorchten). Unterwegs sagte Dharmaraja zu Krishna: „Krishna, wir als Männer können alle Schwierigkeiten ertragen. Aber Draupadi leidet zu sehr; sie erblickt nicht einmal das Sonnenlicht. Ich kann das nicht aushalten. Bitte gib Du ihr einen Rat.“ Krishna erwiderte: „Das ist nicht notwendig.“ Er nahm ein Blatt vom Baum, faltete es und legte es in Dharmarajas Hand mit den Worten: „Wann immer ihr auf unüberwindliche Schwierigkeiten stoßt, lest, was darauf geschrieben steht.“ Was stand da geschrieben? Als die Pandavas einmal ein schwerwiegendes Problem hatten, öffnete Dharmaraja das Blatt und las:

„Auch diese Schwierigkeiten werden vorübergehen.“

(Auszug aus der Ansprache Sathya Sai Babas am 29.04.1997)


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