Der Befreiungsweg

Sai Baba’s Offenbarungen über Jesus

Sai Baba’s Offenbarungen über Jesus

Sai Baba’s Offenbarungen über Jesus

Weihnachtsansprache 1996

Weihnachten mit Baba

Über die Jahre hinweg hat Baba seine Weihnachtsansprachen auch immer als Gelegenheit wahrgenommen, Großes über Jesus zu offenbaren. Er hat verschiedenste Facetten aus der göttlichen Lebensgeschichte Jesu nacherzählt, die bis dahin unbekannt waren. In der folgenden Ansprache von 1996 hob Baba einige solcher herausragenden Persönlichkeitszüge Jesu hervor und materialisierte daraufhin ein einzigartiges Buch.

Viel Freude beim Lesen dieser wunderbaren Ansprache!

Das Leben Jesu

Baba gibt einen kurzen Abriss über das jüdische Konzept der Schöpfung und den Kosmos und bezieht sich auf die Geburt Jesus, als dem Sohn von Maria und Josef. Dann fährt er mit Folgendem fort:

Jesus rettet das verlorene Schaf

„Als Jesus dem Namen nach bekannter und berühmter wurde, entstand unter einigen Juden Widerstand gegen ihn. Nach dem Tod seines Vaters Joseph betrachtete es Jesus als seine Pflicht, seine Mutter zu unterstützen und Sie als göttlich zu verehren. Jesus verkündete allen als vorrangige Pflicht, seine Eltern zu ehren. Als Jesus elf Jahre alt war, ging er mit seiner Mutter nach Jerusalem. Seine Mutter machte sich Sorgen um Jesus, weil er eine sehr kritische Meinung gegenüber den Juden im Tempel hatte.

Er sprach sich gegen Schaden bringende Praktiken im Tempel (vermutlich sind hier Schlacht- und Brandopfer gemeint) aus und predigte die Allgegenwart Gottes in allen Lebewesen. Er ermahnte die Menschen, keiner einzigen Kreatur Schaden zuzufügen. Was er predigte, stand im Einklang mit den grundlegenden Lehren aller Konfessionen. Er setzte sich voller Erbarmen für die Kranken und Armen ein. Die Hungrigen speiste er. Als die Menschen seine Liebestaten und seine Freundlichkeit wahrnahmen, erklärten sie ihn zu einem ‚Gesandten Gottes‘. Jesus selbst berief sich stets auf Gott als ’seinen Vater‘. Zu einem späteren Zeitpunkt erklärte er: ‚Ich und der Vater sind eins‘.

Jesus weihte sein Leben der Verkündigung des Glaubens an den einen Gott, der derselbe für die gesamte Menschheit ist. Heutzutage feiern die Menschen die Geburtstage großer Heiliger, aber sie folgen nicht den Lehren der spirituellen Meister. Es ist nichts Großartiges daran, Geburtstage zu feiern. Vielmehr sollten sich die Menschen dazu entscheiden, die Ideale der spirituellen Meister hochzuhalten und nach ihren Lehren zu leben.

Ein einzigartiges Buch

Es gibt ein Buch, das 1530 in England niedergeschrieben wurde, welches alles enthält, was an Informationen über Jesus in den vorausgehenden Jahrhunderten gesammelt worden war. Einige Russen fassten dieses Informationsmaterial wiederum in einem kleinen Band zusammen, den sie an einem Ort an der Schwarzmeerküste aufbewahrten.“

Swami materialisierte genau dieses kleine Buch, was hier zu sehen ist, aus einer kreisförmigen Handbewegung heraus und zeigte es seiner Zuhörerschaft. Dann fuhr Swami mit folgenden Worten fort:

Baba materialisiert das Buch

Das Buch über Jesus

„Dies ist das Buch. Ihr könnt das Kreuz auf dem Einband sehen. Dieses Buch war dazu bestimmt, die gemeinsamen Grundzüge aller Konfessionen zu beweisen. Was dieses Buch enthält, werdet ihr nirgends in der Bibel finden. Es enthält eine völlig neue Darstellung des Lebens Jesu.

Es ist nicht allen gegeben, die Wege des Herrn zu verstehen. Um etwas über Gott erfahren zu können, muss man zunächst göttliche Gefühle entwickeln. In diesem Buch gibt es Markierungen, die wie Lesezeichen jedem einzelnen Glauben einen Sinnspruch (Sloka) zuordnen. Eine Seite des Buches enthält ein Sloka aus der Bhagavad Gita, in welchem Krishna Arjuna ermahnt, jegliche Glaubensrichtungen aufzugeben und nur bei IHM Zuflucht zu nehmen. Dabei versicherte er Arjuna, dass er in solch einem Falle Arjuna all seine Sünden erlassen würde.

Die Essenz aller Glaubensrichtungen ist ein- und dieselbe. Die vorrangige Pflicht des Menschen ist es, sich Gott zu ergeben. Dieses Gefühl entsteht aus der Überzeugung, dass allen dieselbe Göttlichkeit innewohnt. Die Körper der Menschen sind, gleich verschiedenen Glühbirnen, verschieden. Aber der Strom, der durch sie alle fließt, ist ein und derselbe. Dieses Buch enthält das vedische Sprichwort: ‚Ekoham bahushyaam_ (was bedeutet: Ich bin der Eine, der zu vielen wird).

Es gibt keinerlei Berechtigung für religiöse Unterscheidungen

Baba zeigt das Buch

Derselbe Gott wohnt allen Lebewesen inne. Es gibt auch keinen Grund für Meinungsverschiedenheiten, was die gemeinsame Basis (die zugrunde liegende Religion!) aller Konfessionen betrifft. Einzig und allein Bindung an individualisiertes Körperbewusstsein trägt Schuld an solcherlei religiösen Unterscheidungen. Betrachtet den Körper nicht als von Dauer. Er ist wie eine Wasserblase. Das Gemüt wiederum ist ein kreischender Affe. Folgt keinem von beiden. Folgt allein eurem Gewissen. Das ist die Botschaft, die in diesem kleinen Buch enthalten ist. Die Kultur Indiens hat diese Wahrheit im Sinne von Sath-Chith-Ananda (Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit) erfahren.

Die Menschen lesen heutzutage alle möglichen Bücher über ‚große Persönlichkeiten‘. Aber sie erforschen nicht, was die wahre Größe eines Menschen ausmacht. Werdet euch bewusst, dass es niemand Größeres gibt, als jeden Einzelnen von euch. Aber ihr habt die echte Wahrheit über euch selbst noch nicht erkannt. Genau wie ein Elefant, der sich seiner eigenen Stärke nicht bewusst ist. Ein Mahut (Elefantenführer) ist mit einem Treibstock dazu in der Lage, den Elefanten in die richtige Richtung zu lenken.

Erkennt, dass sich das gesamte Universum in euch selbst befindet. Ihr habt alle Energie in euch. Diese Energie speist sich aus eurem göttlichen Geist, eurer Seele. Es ist diese Göttlichkeit, die euch mit einem freien Willen ausstattet. Indem ihr diese höchste Kraft des Geistes vergesst, legt ihr stattdessen euer Vertrauen in die Macht des Körpers, des Gemütes und des Intellektes.

Die Tragkraft der Liebe

Verkörperungen der Liebe! Wenn ihr Gott realisieren wollt, wenn ihr eure eigene innere Göttlichkeit erfahren wollt, wenn ihr euer wahres Selbst kennen lernen möchtet, müsst ihre reine selbstlose Liebe entwickeln. Es ist diese Liebe, die alle Menschen zusammenhält. Diese wird als Prema-paasham – als tragkräftige Liebe bezeichnet.

Sai Baba

Heutzutage gibt es innerhalb des Christentums viele Untergruppierungen, die ihre jeweilige Lehre verkünden. Während diese unermüdlich gepredigt werden, wird im Alltag sehr wenig davon in die Praxis umgesetzt. Das Praktizieren aber ist das Wichtigste. Leute mögen sich dazu berechtigt fühlen, ihren jeweiligen Glauben zu verkünden. Aber damit erreicht man nicht Dauerhaftes. Einzig das gelebte Vorbild zählt.

Wenn ihr praktiziert, was ihr predigt, werden sich andere durch euer Vorbild inspirieren lassen. Niemand wird von jemandem überzeugt sein, der predigt, ohne das Gepredigte selbst in die Tat umzusetzen.

Entwickelt göttliche Liebe. Alle anderen Formen von Liebe verdienen es nicht, Liebe genannt zu werden. Vielmehr sind sie unbeständig und stellen vorübergehende Anhaftungen dar. Daher besteht die größte Torheit des Menschen darin, seine eigene Göttlichkeit zu vergessen. Alle sollten realisieren, dass sie ‚von Gott‘ kommen. Alle sind Kinder Gottes. Jeder sollte sich darum bemühen, Gott näher und immer näher zu kommen. Das ist wirkliches Sadhana (spirituelle Praxis).

Ihr solltet fühlen, dass Gott Hridhayvaasi ist (d.h. der in eurem eigenen Herzen wohnt). Ihr müsst in eurem Herzen Mitgefühl entwickeln, denn ohne ist euer Herz wie aus Stein. Das ist die Botschaft Jesu – die Botschaft der Liebe. Liebe ist Gott. Lebt in Liebe. Beginnt euren Tag mit Liebe. Verbringt euren Tag in Liebe. Endet den Tag in Liebe. Das ist der Weg zu Gott. Nur jener Mensch, der mit Liebe erfüllt ist, wird Gott lieb sein.

Euer unfehlbarer und zuverlässiger Freund …

Dieses kleine Büchlein enthält die Äußerung ‚Yo madhbhakthah‘. ‚Der Devotee, der von Liebe zu Gott erfüllt ist, ist mir lieb‘, sagt der Herr in der Gita. In allen Stürmen des Lebens ist Gott euer zuverlässiger Freund. Seine Freundschaft müsst ihr erwerben.

Verkörperungen der Liebe! Liebe ist in jedem von euch! Entwickelt diese Liebe. Teilt Sie mit anderen. Wenn ihr diese Liebe habt, braucht ihr keinen Ashram aufzusuchen. Es gibt einige törichte Menschen, die ‚Ashram-wechsel-dich‘ betreiben, d.h. von einem Ashram zum nächsten hüpfen. Dies ist reinste Torheit. Es besteht noch nicht einmal die Notwendigkeit irgendwohin zu gehen. Befindet sich das Göttliche doch im Inneren eures eigenen Herzens. Bleibt unverbrüchlich bei einer Konfession (Glaubensbekenntnis). Wechselt diese nicht von heute auf morgen. Folgt einem einzigen Weg mit festem Glauben. Darin besteht das ganze Prinzip der Liebe.“

– Divine Discourse, Weihnachten 1996.
Quelle: http://media.radiosai.org/journals/Vol_03/12DEC01/sai-reveals-on-christ.htm
Fotos: http://media.radiosai.org
Übersetzung: E.G.S. Verein Freiburg

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