Der Befreiungsweg

Mala

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Indische Gebetskette: Die Japamala

Mala bedeutet Girlande. Es ist aber auch die Kurzform von Japamala, der vedischen Gebetskette, die auch als Vorlage für den christlichen Rosenkranz gilt.

Gebetsketten zum Zählen von Gebeten und Mantren sind in den meisten Religionen bekannt.

Guruji meditiert mit der Mala

Das Sanskritwort „Japamala“ bezeichnet eine Gebetskette aus 108 Perlen oder speziellen runden Samenkörnern wie die des heiligen Rudraksha-Baumes. Zusätzlich besitzt sie eine 109. Perle, mit der die Kette zusammengehalten wird.

Die Japamala wird bei der Rezitation von Mantren als Zählhilfe benutzt. Die Mantrameditation entspricht dem „Preisen den Namen des Herrn“, das in der Bibel zur spirituellen Übung empfohlen wird. Im gegenwärtigen Zeitalter, das nach der vedischen Einordnung als unwissend bezeichnet wird, hat die Wiederholung des göttlichen Namens eine zentrale Rolle in der spirituellen Praxis.

Gebrauch der Mala

Japam ist die Meditation mit der mala, der Gebetskette (japamala). Dabei wird die Mala in der rechten Hand zwischen Daumen und Mittelfinger gehalten, während man die Perlen über den Mittelfinger zieht. Der Zeigefinger, der das Ego symbolisiert, wird immer weggestreckt.

Bei jeder Perle rezitiert man einmal das Mantra. Begonnen wird mit der ersten Perle nach der 109. Perle. Wenn man wieder bei der 109. Perle ankommt, dreht man die Kette zwischen den Fingern und rezitiert die nächste Runde in entgegengesetzter Richtung.

Damit die durch das Rezitieren erzeugte Energie nicht verloren geht, sollte die Mala in einem speziellen Säckchen aufbewahrt werden, das man auch beim Rezitieren über die Hand streift. (s. Bild oben)

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