Der Befreiungsweg

Gurupurnima: Der Festtag zu Ehren des Gurus

Gurupurnima: Der Festtag zu Ehren des Gurus

Gurupurnima: Der Festtag zu Ehren des Gurus

Foto: „Guruji“ Sri Kanti Parshuram bei einer Zeremonie

Worte von Gott: Der Sai-Avatar erklärt Gurupurnima

Im Juli, in der hellsten Vollmondnacht des Jahres, wird Gurupurnima gefeiert. In Seinen „Gedanken zum Tag“ hat Sathya Sai Baba an verschiedenen Stellen die besondere Bedeutung des Festtages zur Verehrung des Gurus hervorgehoben.

Mit Seiner feinsinnigen Betonung des “göttlichen Guru” gibt er einen klaren Hinweise auf den Spirituellen Meister als Sadguru, den Lehrer aller Lehrer. Über Sich selbst soll Sai Baba vor vielen Jahren gesagt haben:

Ich bin kein Guru. Ich habe keine Schüler.

Gurupurnima ist das Fest, um dem Guru zu danken, denn der Mond (der Gottesaspekt, der das Gemüt leitet) ist heute voll, klar, kühl und hell! Er hat keinen Makel und keine Trübheit, die sein Scheinen abschwächen. Auch der Guru wird heute als makellos, strahlend und gütig beschrieben und gepriesen. Er ist tolerant und wahrhaft friedvoll. Er ist das lebende Beispiel und die Verkörperung der Tugenden, von denen Er möchte, dass wir sie entwickeln. Er beseitigt die Fehler unserer Sichtweise und zerstört die Dunkelheit der Unwissenheit. Er enthüllt dem Einzelnen den Atma, die Göttlichkeit, und macht ihn frei. Daher ist Gurupurnima dem göttlichen Guru geweiht. Seine Gnade kann den Blinden sehend machen, den Lahmen zum Gehen und den Stummen zum Sprechen bringen. Durch bloßes Berühren kann Er die Sünden der Vergangenheit vernichten und Frieden und Freude schaffen. (Gedanke zum Tag vom 13.07.2011)

Jedes lebende Wesen muss Vollkommenheit erreichen, das ist die Bestimmung. Länge und Schwierigkeitsgrad der Reise werden bestimmt durch die Art der gesamten Wirkungen vieler Leben. Um Erfüllung im spirituellen Bereich zu erlangen, ist die Hilfe von denen sehr nötig, die den Weg gemeistert haben. Diese Führung kann nur von einem Herzen zu einem anderen Herzen übermittelt werden, wenn eine innige Verwandtschaft zwischen dem Sucher und dem Meister entstanden ist. Texte, Kommentare, Reiseführer erzeugen nur Zweifel, Uneinigkeit und Diskussionen.  Nur Erfahrung, die durch Intuition erlangt wurde, ist im Bereich des Geistes begründet. Bei der Reise von der Intuition zur Erleuchtung müssen die Schichten des Egoismus und seiner Übel durchdrungen und vernichtet werden. Ein Guru ist bei diesem Abenteuer von großer Hilfe. Denn nur wer das Ziel erreicht hat, kann den Pilger dorthin führen. Ohne den Guru neigt der Aspirant dazu, in der Wildnis umherzuschweifen. (Gedanke zum Tag vom 12.07.2011)

Der Guru warnt und weckt. Er lässt die Wahrheit erkennen und ermutigt euch, sich zu ihr hin zu entwickeln. Ohne dass ihr das Verlangen habt, das fragende Herz, die suchende Intelligenz, kann Er nicht viel machen. Der Hungrige kann gespeist werden, derjenige, der keinen Hunger hat, wird das Wissen wegwerfen wie etwas Auferlegtes. Der Guru ist ein Gärtner, der sich um die Pflanze kümmert, aber der Trieb muss gekeimt sein, bevor Er ihn in Obhut nehmen kann. Er fügt der Pflanze nichts Neues hinzu. Er hilft ihr nur, gemäß ihrem eigenen Schicksal zu wachsen, vielleicht schneller und vollkommener, aber niemals gegen ihre innere Natur. Er beseitigt die spirituelle Armut, indem Er auf den Schatz hinweist, der im eigenen Innern verborgen ist, Er rät zu der Methode, mit der er geborgen werden kann, zu der Wachsamkeit, die nötig ist, um ihn so vorteilhaft wie möglich zu nutzen. (‚Gedanke zum Tag’ vom 10.07.2011)

(Primärquelle: Ashram-Tafel „Tought of the day“ in Puttaparthi)

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