Der Befreiungsweg

Empfehlungen für den Befreiungsweg

Gertrud und Gurui beim fröhlichen Satsang.

Foto: Getrud und Guruji beim Satsang (Dharshan).

Die Botschaft von Sri Swami Samarth Akkalkot Maharaj

Sri Swami Samarth von Akkalkot | Foto: istock/Sayyad Sutar

Swami Samarth von Akkalkot lebte im 19. Jahrhundert in Indien in dem kleinen Dorf Akkakolte. Seine wichtigsten Botschaften für den Weg in die Befreiung sind hier kurz zusammengefasst. Sie stimmen mit „Guruji“ Sri Kanti Parshurams Lehre überein:

  1. Du erntest, was du gesät hast. Du kannst dich nicht vor der Verantwortung für das Karma aus früheren Leben drücken. Dennoch kann göttliche Gnade einige negative Auswirkungen deines Karmas abwenden. Halte dich an Seinen Namen, das Singen Seines Namens kann alle Sünden zerstören; sie werden wie von einem Feuer verzehrt. Ergib dich Ihm vorbehaltlos, denn es gibt keine größere Hilfe für dich in diesem Kaliyuga (Eisernes Zeitalter, 3102 v.Chr. – ca. 430 000 n.Chr.) als den Namen des Herrn.
  2. Kultiviere Unterscheidungskraft und versuche, die Wirklichkeit zu erkennen, das heißt, Gott hinter all den vielfältigen Erscheinungen der Welt zu sehen. So wie param hamsa die Milch von einem Milch-Wasser-Gemisch trennt, sollte man in sein Inneres schauen und den ewigen reinen Geist (atman) erfahren, der die Grundlage und Wahrheit hinter all den Schichten der Materie ist, die den vergänglichen  Kosmos bildet.
  1. Drücke dich nicht vor der Arbeit. Arbeit dient sowohl dem Verdienen des Lebensunterhalts, als auch der Selbstvervollkommnung. Faulheit zerstört beides, den Körper und die Seele. Welche Arbeit auch immer dein Schicksal ist, widme dich ihr mit aller Aufrichtigkeit, Hingabe und Ernsthaftigkeit, als wenn es Gottesdienst für Ihn wäre. Wirksamkeit und Perfektion in der Arbeit sind Yoga.
  1. Das bloße Verkünden von Prinzipien und Vorschriften unterstützt spirituelles Wachstum nicht. Es ist reine Heuchelei, wenn sie nicht in die Praxis umgesetzt werden. Was unser dharma verlangt, ist nicht reden oder predigen, sondern Ausführung oder Verwirklichung.
  1. Suche satsang, die Gesellschaft frommer und tugendhafter Menschen. Darshan von heiligen Menschen heiligt dich.
  1. Pflege selbstlose Hingabe. Pflege Demut und Egolosigkeit. Gott liebt den, der bescheiden und reinen Herzens ist. Gott ist in allen – sieh Gott in allen. Vergiss nicht, dass in den Augen Gottes alle gleich sind – alle sind Seine Kinder.

 

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